Einprotokollrouter
Wer heutzutage mit wenig Aufwand einen schnellen Internetanschluss haben möchte, für den stehen DSL Anbieter mit einer Vielzahl an Tarifen und Technik gern zur Seite. Ein DSL Modem ist die einfachste Lösung, einen Heimcomputer mit dem World Wide Web zu verbinden. In der Regel mietet man dieses Gerät gleich beim Vertragsabschluss mit dem DSL Anbieter dazu, oder es wird dem Kunden durch eine einmalige Gebühr überlassen.
DSL Modem
In den meisten Fällen ist ein solches DSL Modem ein externes Gerät, welches zwischen DSL Splitter und Rechner geschaltet wird. Dazu muss der PC mit einem USB- oder einem Netzwerkanschluß ausgestattet sein, was bei den neueren Geräten standardmäßig der Fall ist. Vom Betriebssystem, zum Beispiel einer Version von Windows, wird das DSL Modem dann anschließend erkannt und automatisch installiert.
DSL Modems laufen in der Regel im Dauerbetrieb. Bei einem Leistungsbedarf von 5W und dem durchschnittlichen deutschen Strompreis kommt man so auf eine jährliche Betriebskostenaufstellung von circa 9 Euro.
Internetanschluss mit Router
Bei einem Internetanschluss ohne Router muss man sich jedes Mal, wenn eine Verbindung aufgebaut werden soll, neu einwählen. Diese Wartezeit empfinden die meisten Nutzer als störend. Wenn man einen Router dazwischenschaltet, fällt dieses weg, da der DSL Router für eine konstante Internetverbindung sorgt. Da es bei den gängigen DSL Anbietern Flatrates zu buchen gibt, ist eine permanente Onlineverbindung auch nicht mit Mehrkosten verbunden.
Es gibt Multi- oder Einprotokollrouter. Diese unterscheiden sich in ihrer Arbeitsweise. Während ein Multi- oder Mehrprotokollrouter verschiedene Protokollfamilien verstehen und weiterverarbeiten kann, funktioniert ein Einprotokollrouter nur mit einem Protokoll. In den meisten Fällen ist dies TCP/IP, denn darauf basiert das globale Internet. Sie haben den Nachteil, dass sie nur in homogenen Umgebungen eingesetzt werden können.