Router IP
Die “Bridge Funktion” ermöglicht es einem WLAN Router, die beiden Teilnetzwerke – das Ethernet wie das WLAN – miteinander zu verknüpfen. Aus Sicht der einzelnen Teilnehmer erscheint die Kombination durch die “Bridge Funktion” wie ein einziges Netz.
Der Nutzer merkt nichts
Vom Übergang der Verbindungstechniken bemerken die Teilnehmer nichts. Für die „Bridge Funktion“ ist es ohne Bedeutung, ob es sich um einen sogenannten Einprotkollrouter handelt oder ob der WLAN Router verschiedene Protokolle bedienen kann. Allerdings muss das Protokoll in beiden Teilnetzen identisch sein. Für eine Verknüpfung von beispielsweise einem IP-Netzwerk im WLAN mit einem IPX-basierten Ethernet ist ein Einprotkollrouter wie die meisten Home-Router nicht einsetzbar.
Netzwerk – Systemkonfiguration
Um das System konfigurieren zu können, benötigen Sie die Router IP. Diese finden üblicherweise in der Bedienungsanleitung zu Ihrem WLAN Router. Wenn Ihnen die Router IP bekannt ist, können Sie in der Regel von einem Computer im Ethernet-Teil des Netzes die Konfigurationsseiten des Routers aufrufen. Hierzu gibt man üblicherweise die Router IP in die Adresszeile Browsers ein und klickt auf “Laden”. Die auf der zunächst erscheinenden Login-Seite benötigten Angaben finden Sie ebenfalls in Ihrem Handbuch. Bridging können Sie bei den meisten Geräten unter der „WLAN-Konfiguration“ einrichten.
WLan-Konfiguration
Bei manchen Geräten verbirgt sich diese Option auch unter “Extras” oder ähnlichen Punkten. Bitte beachten Sie, dass bei vielen Routern die Konfigurationsseiten aus dem Drahtlos-Netzwerk aus Sicherheitsgründen nicht erreichbar sind. Auch sollten Sie bei der ersten Inbetriebnahme die Passwörter und den WPA-Key ändern und sich notieren. Hierfür bietet sich das Handbuch an, dann haben Sie alle Informationen an einer Stelle.